Benutzeranmeldung
login

In der Zwischenzeit sind die ersten Seminare für die Bereichsweiterbildung im Verbund mit den anderen ostdeutschen Kammern bereits akkreditiert worden. Den aktuellen Stand der Planung und Organisation können Sie der nachfolgenden Tabelle entnehmen:

Seminar

Termin

Veranstalter

Anmeldung

1

07.-09.10.2021

Sächsische Landesapothekerkammer, Dresden

https://www.slak.de/weiterbildung/termine/

 

2/3

28.-30.10.2021

Landesapothekerkammer Brandenburg, Potsdam

https://www.lakbb.de/aus-fort-und-weiterbildung/weiterbildung/aktuelle-termine-anmeldung/

4

20.-22.01.2022

Apothekerkammer Sachsen-Anhalt, Magdeburg

Organisation noch nicht abgeschlossen, Anmeldemodalitäten werden zu gegebener Zeit veröffentlicht

5

II/2022

Landesapothekerkammer Thüringen, Erfurt

6

III/2022

Apothekerkammer Mecklenburg-Vorpommern

Organisation noch nicht abgeschlossen, online ab I/2022

Für die Anmeldung zu den einzelnen Seminaren wenden Sie sich bitte direkt an die jeweilige Kammer.

 

Nachfolgend stellen wir die Inhalte und Voraussetzungen dieses Weiterbildungsbereiches in Kürze dar:

Inhalte:
Die Weiterbildung „Medikationsmanagement im Krankenhaus“ richtet sich an Apotheker, die in Krankenhausapotheken oder krankenhausversorgenden öffentlichen Apotheken bzw. Krankenhäusern beschäftigt sind.

Die Weiterbildung soll die notwendigen Kenntnisse und Kompetenzen vermitteln, damit Apotheker auf Station Krankenhauspatienten individuell, arzneimittelbezogen und kontinuierlich betreuen sowie die für die stationäre Behandlung verantwortlichen Ärzte und Pflegekräfte beraten können.

Voraussetzungen:
Um die Weiterbildung aufnehmen zu können, sind der Abschluss der Weiterbildung zum Fachapotheker für „Klinische Pharmazie“ oder der Nachweis der Anmeldung zur Weiterbildung „Klinische Pharmazie“ notwendig. Das Führen des Titels ist jedoch nur mit dem Fachapotheker „Klinische Pharmazie“ möglich.

Erstmals ist für die Weiterbildung in einem Bereich die Begleitung durch einen Weiterbildungsleiter vorgesehen. Dies ist notwendig, um die Weiterzubildenden bei der Auswahl und Bearbeitung der Patientenfälle zu unterstützen. Die Weiterbildungsleiter sollen fachliches Feedback geben, davon zweimal in Form eines strukturierten Feedbacks.

Theorie:
Es müssen 100 Seminarstunden besucht werden, die folgende Themenschwerpunkte haben:

Seminar 1: Grundlagen der Stationsarbeit und patientenbezogenen klinischen Betreuung (20 Stunden)

Seminar 2: Kommunikation und Umgang mit belastenden Situationen (10 Stunden)

Seminar 3: Klinisch-pharmazeutische Betreuung onkologischer und palliativer Patienten (10 Stunden)

Seminar 4: Klinisch-pharmazeutische Betreuung von Operations- und intensivmedizinischen Patienten sowie ernährungstherapeutische Betreuung (20 Stunden)

Seminar 5: Klinisch-pharmazeutische Betreuung von Patienten der Inneren Medizin und Infektiologie (24 Stunden)

Seminar 6: Klinisch-pharmazeutische Betreuung von geriatrischen, pädiatrischen sowie neurologischen und psychiatrischen Patienten (16 Stunden)

Praxis:
Während der Weiterbildung soll der Weiterzubildende durchschnittlich vier Stunden pro Woche klinisch-pharmazeutisch auf Station(en) seines Krankenhauses tätig sein. Am Ende der Weiterbildung muss der Weiterzubildende mindestens 150 Stunden Tätigkeit auf Station absolviert haben. Diese Tätigkeit ist vom Apothekenleiter bzw. Weiterbildungsleiter zu bescheinigen.

Der Weiterzubildende bearbeitet insgesamt zehn Patientenfälle. Die Fälle sollen aus mindestens fünf medizinischen Fachrichtungen stammen. Darunter muss

» ein infektiologischer Fall

» ein kardiologischer Fall

» ein intensivmedizinischer Fall

» ein geriatrischer Fall

bearbeitet werden.

Weitere Fälle können aus folgenden Fachrichtungen kommen:

» Innere Medizin

» Onkologie

» Pädiatrie

» Palliativmedizin

» Chirurgie

» Neurologie

» seltene Erkrankungen.

Zudem hospitiert der Weiterzubildende während der Weiterbildungszeit in einem Krankenhaus seiner Wahl. Voraussetzung ist, dass im ausgewählten Krankenhaus klinisch-pharmazeutische Dienstleistungen und die Tätigkeiten von Apothekern auf Station etabliert sind. Die Dauer des Praktikums beträgt mindestens 20 Stunden (drei Tage).

Die erworbenen Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen weist der Weiterzubildende am Ende der Weiterbildungszeit bei einer abschließenden Prüfung nach.

Grundlage für die Gebietsweiterbildung sind die Weiterbildungsordnung der Landesapothekerkammer Brandenburg und die Durchführungsempfehlungen der Bundesapothekerkammer.